Vorgangsnummer: 2026/061
Kurzzusammenfassung
In der Mitteilung 2026/061 informiert die Stadt über verschiedene Fällmaßnahmen an städtischen Bäumen, die auf die Sitzung des Ausschusses für Bauen und Umwelt am 12. Februar 2026 hinweisen. Die Verwaltung schlägt die Fällung von drei Baumarten vor. Im Vienenburg an der Heilerstraße soll ein Bergahorn wegen Faulstellen und Bruchsicherheit gefällt werden, mit geschätzten Kosten von 1.700 Euro für eine Ersatzpflanzung mit einer Mehlbeere. Im Jerstedt am Harzweg sind zwei Robinien betroffen; hier konnte die Standsicherheit nicht gewährleistet werden, was eine Fällung und Ersatzpflanzung von zwei Birnen zu geschätzten 4.200 Euro nötig macht. Schließlich betrifft die Fällung im Hahndorf Wiesenweg insgesamt neun Obstbäume, um eine Zufahrt für ein zukünftiges Kitagebäude zu errichten. Die geschätzten Kosten für die Ersatzpflanzung belaufen sich auf 15.600 Euro. Die Fällungen sollen Widerspruch vorbehaltlich der Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde umgesetzt werden. Wenn bis zum 19. Februar 2026 keine Rückmeldungen zu den Vorschlägen erfolgen, werden die Maßnahmen umgesetzt. Bürger haben die Möglichkeit, Fragen bis drei Tage vor der Sitzung zu stellen oder sich vor Ort über die Fällungen und Ersatzpflanzungen zu informieren.
Warum ist das wichtig?
Die Fällungen könnten Auswirkungen auf das Stadtbild und die lokale Natur haben. Bürger können sich aktiv an der Planung beteiligen, indem sie Fragen stellen oder Ortsbesichtigungen anfragen.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/061
- Thema: Fällung und Ersatzpflanzung von städtischen Bäumen
- Betroffene: Stadtverwaltung, Bürgerinnen und Bürger, Ausschuss für Bauen und Umwelt
- Kosten/Haushalt: Die geschätzten Kosten für die Ersatzpflanzungen betragen insgesamt 21.500 Euro, aufgeteilt auf 1.700 Euro für die Mehlbeere, 4.200 Euro für die Birnen und 15.600 Euro für die Obstbäume.
Offene Fragen
- Liegt die schriftliche Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde bereits vor oder ist sie noch offen?
- Konkrete Termine für die geplanten Fällungen nach dem 19. Februar 2026 sind nicht genannt.
- Details zur Auswahl der Ersatzbaum-Standorte und Pflanzbedingungen sind in der Mitteilung nicht ausgeführt.
Unsicherheiten
- Die genauen Fristen für die Fällungen und Ersatzpflanzungen sind unklar.
- Es bleibt abzuwarten, wie die Bürger auf die Fällmaßnahme reagieren werden.
Mehr zum Thema Sanierung städtischer Gebäude
- 2026/135 – Vorlage – Sanierung und Überplanung Berliner Allee – Grundsatzbeschluss
Beide Beiträge behandeln die Sanierung städtischer Einrichtungen mit einem Fokus auf die Verbesserung der Infrastruktur und der Nutzerbedingungen. - 2026/054 – Anfrage öffentlich aus der Politik – Anfrage „Gebäudezustand in der Altstadt“; SPD-Ratsfraktion vom 29.01.2026
Beide Beiträge thematisieren den baulichen Zustand städtischer Gebäude mit potenziellen Auswirkungen auf die Nutzung und Instandhaltung.
