Vorgangsnummer: 2026/083
Kurzzusammenfassung
Der Antrag der FDP-Ratsfraktion im Rat der Stadt Goslar befasst sich mit der drohenden Schließung der Postbank in Goslar. Diese Situation wird als besorgniserregend angesehen, insbesondere für ältere Bürger, die auf die Dienstleistungen der Postbank und anderer Anbieter angewiesen sind. Der Rat fordert die Post dazu auf, ein angemessenes Versorgungskonzept für die Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern vorzulegen. Geplant ist, dass dieses Konzept kurzfristig dem Rat und der Verwaltung zur Beratung vorgelegt wird. Es wird eine klare Position gegen einen vollständigen Rückzug von Post- und Bankdienstleistungen in Goslar eingenommen, da bereits in den letzten Jahren viele Dienstleistungen abgebaut wurden. Die FDP-Ratsfraktion argumentiert, dass Daseinsvorsorge auch den Bereich Verwaltung und Finanzdienstleistungen umfasst. Darüber hinaus wird betont, dass ältere Bürger nicht ausschließlich auf digitale Dienste angewiesen werden dürfen. Die Erreichbarkeit für persönliche Abgaben von Sendungen muss in einem zumutbaren Umfeld für alle Bürger gesichert sein. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass steigende Anforderungen an Mobilität für ältere und behinderte Bürger nicht übersehen werden dürfen. Es bleibt abzuwarten, inwiefern die Post auf diese Anforderungen reagieren wird.
Warum ist das wichtig?
Die Vorlage könnte Auswirkungen auf die Erreichbarkeit von Bank- und Postdienstleistungen für Bürger haben, insbesondere für ältere Menschen.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/083
- Thema: Drohte Schließung der Postbank in Goslar
- Betroffene: ältere Bürger, Stadtverwaltung, Postbank, DHL, Deutsche Post
- Kosten/Haushalt: Im Dokument sind keine Angaben zu Kosten oder Haushaltsmitteln enthalten.
Offene Fragen
- Wann genau wird das Versorgungskonzept der Post der Stadt Goslar vorgelegt?
- Welche konkreten Dienstleistungen plant die Post im Konzept für ältere Bürger bereitzustellen?
- Beinhaltet das Konzept Maßnahmen zur Vermeidung erheblicher Fahraufwände?
- Wird die Post inhaltlich auf die Forderung des Rats reagieren?
- Welche Übergangslösungen sind für persönliche Abgaben von Brief- und Paketsendungen vorgesehen?
Unsicherheiten
- Es bleibt unklar, ob die Post auf die Forderungen des Rates reagieren wird.
