Vorgangsnummer: 2026/107
Kurzzusammenfassung
Die Stadt Goslar plant eine Stolpersteinverlegung für Johanna Schaefer, die am 5. Juli 1936 geboren wurde und am 22. Juli 1942, im Alter von sechs Jahren, getötet wurde. Diese Mitteilung wurde im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Weltkulturerbe, Stadtgeschichte und Kultur am 8. April 2026 vorgestellt. Die Verlegung des Stolpersteins erfolgt an ihrem Todestag, dem 22. Juli 2026, um das Schicksal von Johanna Schaefer zu würdigen. Die Initiative Stolpersteine hat die Kosten für den Stein und die Verlegung durch Spenden gedeckt, sodass der Stadt keine finanziellen Belastungen entstehen. Der städtische Eigenbetrieb „Betriebshof Goslar“ ist für die Vorbereitung der Verlegestellen zuständig. Familie von Johanna Schaefer wird an der Verlegung teilnehmen und Redebeiträge halten, unterstützt von einer Schülergruppe der Adolf-Grimme-Gesamtschule, die über ihr Schicksal berichten wird. Zudem sind Mitglieder des Rates und die Oberbürgermeisterin zur Teilnahme eingeladen. Die fristgerechte Herstellung des Stolpersteins wurde von der Stiftung Gunter Demnig zugesichert. Dieser Anlass bietet die Möglichkeit, das Bewusstsein für die Verfolgung während der NS-Zeit zu stärken und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten.
Warum ist das wichtig?
Die Stolpersteinverlegung hat eine direkte Wirkung auf die öffentliche Erinnerungskultur und trägt zur Sensibilisierung für die Verfolgung während der NS-Zeit bei.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/107
- Thema: Stolpersteinverlegung für Johanna Schaefer
- Betroffene: Familie von Johanna Schaefer, Stadtverwaltung, Initiative Stolpersteine, Schülergruppe der Adolf-Grimme-Gesamtschule, Mitglieder des Rates, Oberbürgermeisterin
- Kosten/Haushalt: Die Kosten für den Stolperstein und die Verlegung werden durch Spenden der Initiative Stolpersteine getragen, sodass der Stadt keine finanziellen Belastungen entstehen.
Offene Fragen
Keine offenen Fragen im Kurztext benannt.
Unsicherheiten
Keine besonderen Unsicherheiten im Kurztext benannt.
