Vorgangsnummer: 2026/111
Kurzzusammenfassung
Die Vorlage ist ein Beschlussvorschlag zum Wirtschaftsplan der Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG (WiReGo) für die Jahre 2026 bis 2028. Der Plan sieht für das Jahr 2026 einen Ertrag von 324.509 Euro und Aufwendungen von 1.044.987 Euro vor, was zu einem Jahresverlust von 720.478 Euro führen wird. Der Finanzplan für 2026 ist mit Auszahlungen von 1.085.150 Euro und Einzahlungen von 1.064.139 Euro veranschlagt, was eine Periodenunterdeckung von 21.011 Euro ergibt. Die Stadt Goslar wird ein Finanzierungsbeitrag von 44.623 Euro leisten, wie in der Anlage 1 ausgeführt. Die geplanten Maßnahmen in der Wirtschaftsförderung umfassen unter anderem Existenzgründungsförderung und Regionalmarketing. Der geplante Personalaufwand beläuft sich auf 789.738 Euro für 2026. Diese Ausgaben sind notwendig, um die wirtschaftlichen Aktivitäten und Dienstleistungen der WiReGo aufrechtzuerhalten. Die Vorlage wird voraussichtlich am 28.04.2026 im Rat der Stadt Goslar abgestimmt, nachdem sie bereits in der Gesellschafterversammlung am 03.03.2026 vorab genehmigt wurde. Offene Punkte betreffen die zukünftige Entwicklung der Erlöse und die Umsetzung der geplanten Maßnahmen, welche noch abgewartet werden müssen. Es bleibt unklar, wie sich die Zuwendungen in den Folgejahren entwickeln werden.
Warum ist das wichtig?
Die Vorlage könnte die Wirtschaftsförderung in der Region stärken, jedoch besteht die Möglichkeit, dass die Investitionen nicht die erwarteten Erlöse bringen.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/111
- Thema: Wirtschaftsplan der Wirtschaftsförderung Region Goslar für 2026 bis 2028
- Betroffene: Stadt Goslar, Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG, Anwohnerinnen und Anwohner, Unternehmen in der Region
- Kosten/Haushalt: Für 2026 sind Aufwendungen von 1.044.987 Euro und Erträge von 324.509 Euro eingeplant, was zu einem Verlust führt.
Offene Fragen
- Wie sollen die Erträge nach 2026 konkret gesteigert werden?
- Welche Wirksamkeit hat die Existenzgründungsförderung für die Einnahmen?
- Wie entwickeln sich die Finanzierungsbeiträge der Gesellschafter in Folgejahren?
- Welche Controlling‑Mechanismen sollen den hohen Personalaufwand (789.738 €) rechtfertigen?
- Welche konkreten Maßnahmen sollen die Periodenunterdeckung von 21.011 € ausgleichen?
Unsicherheiten
- Unklar bleibt, wie die Zuwendungen in den Folgejahren aussehen werden.
- Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen könnte ungewiss sein.
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