Vorgangsnummer: 2026/196-01
Bezug zu vorherigen Vorgängen
Dieser Vorgang gehört zur Vorgangskette 2026/196.
Der Ausgangsvorgang wird unter der Nummer 2026/196 geführt.
Kurzzusammenfassung
In der Mitteilung Nr. 2026/196-01 wird auf die Anfrage von Ratsherr Henning Wehrmann zur Provenienzforschung in Goslar geantwortet. Die durchgeführten Erstchecks mit dem Landschaftsverband Südniedersachsen sind abgeschlossen. Dabei wurde festgestellt, dass die historische Dokumentation des Goslarer Museums in Teilen lückenhaft ist. Es liegen bislang keine konkreten Nachweise für NS-Raubgut im Museumsbestand vor. Ein Projekt zu kolonialen Kontexten konnte ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden, wobei sich der Großteil einer ehemaligen Kolonialsammlung bereits seit 1973/74 nicht mehr im Besitz des Museums befindet. Fördermittel für das Projekt „Koloniale Kontexte – Erst-Check Afrika“ wurden nicht abgerufen, da keine zusätzlichen Personalaufwendungen erforderlich waren. Es gibt Empfehlungen zur Kontaktaufnahme mit Nachfahren im Zusammenhang mit Restitutionsforderungen. Die Mitteilung wird in der Ratssitzung am 30.06.2026 behandelt. Die Transparenz und der Umgang mit dem kulturellen Erbe sind für die Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung.
Warum ist das wichtig?
Die Mitteilung könnte Auswirkungen auf die Transparenz und den Umgang mit dem kulturellen Erbe für die Bürgerinnen und Bürger haben.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/196-01
- Thema: Stand der Provenienzforschung in Goslar
- Betroffene: Ratsherr Henning Wehrmann, Stadtverwaltung, Anwohnerinnen und Anwohner
- Kosten/Haushalt: Im Dokument sind keine Angaben zu Kosten oder Haushaltsmitteln enthalten.
Offene Fragen
- Wie wird mit unklaren Eigentumsverhältnissen bezüglich bestimmten Beständen umgegangen?
- Welche konkreten Schritte sind bezüglich der Restitutionsforderungen vorgesehen?
Unsicherheiten
- Unklarheiten existieren bezüglich der Handhabung unklarer Eigentumsverhältnisse.
