Vorgangsnummer: 2026/057
Kurzzusammenfassung
Die CDU-Ratsfraktion hat eine Anfrage zur Vergleichsberechnung kommunaler Bauprojekte in der Stadt Goslar eingereicht. Ziel dieser Anfrage ist es, die Kosten von ausgewählten Bauprojekten der Stadt mit den Kosten vergleichbarer Projekte anderer Kommunen zu vergleichen. Die Verwaltung soll insbesondere folgende Projekte betrachten: die Erneuerung des Spielplatzes am Oppelner Weg, den Neubau der Toilettenanlage in Hahnenklee, den Neubau des Feuerwehrhauses in Immenrode sowie den Neubau des Kindergartens in Hahndorf. Aktuelle Kostenschätzungen zeigen erhebliche Unterschiede, so kostet die Toilettenanlage in Hahnenklee rund 330.000 Euro, während eine ähnliche Anlage in Braunlage nur etwa 125.000 Euro gekostet hat. Auch für den Spielplatz am Oppelner Weg sind mit 446.000 Euro deutlich höhere Kosten veranschlagt als die 100.000 Euro für einen Neubau in Lutter. Der Neubau des Feuerwehrhauses in Gielde wird mit 2,2 Millionen Euro beziffert, im Vergleich zu 2,4 Millionen Euro für die bereits abgeschlossene Anlage in Immenrode. Des Weiteren zeigt sich ein großer Preisdifferenz beim Kindergarten in Hahndorf, dessen Kosten bei etwa 5,3 Millionen Euro liegen, während in Hamm ein vergleichbares Gebäude für 2,2 Millionen Euro errichtet wurde. Diese Anfrage zielt darauf ab, Transparenz über die Kostenstrukturen zu schaffen und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Die Ergebnisse sollen dem zuständigen Fachausschuss und dem Rat in schriftlicher Form vorgelegt werden.
Warum ist das wichtig?
Die Anfrage könnte dazu beitragen, mehr Transparenz über die Kosten von kommunalen Bauprojekten zu schaffen, was für Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung ist.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/057
- Thema: Vergleich kommunaler Baukosten
- Betroffene: CDU-Ratsfraktion, Stadtverwaltung, Fachausschuss, Rat der Stadt Goslar
- Kosten/Haushalt: Im Dokument sind spezifische Kostenangaben enthalten, beispielsweise belaufen sich die Kosten für die Toilettenanlage in Hahnenklee auf 330.000 Euro.
Offene Fragen
- Nachvollziehbare Kriterien für die Auswahl der Vergleichsobjekte (z. B. Leistungsumfang, Erschließungskosten).
- Detaillierte Aufschlüsselung der Kostenschätzungen für Oppelner Weg, Hahnenklee, Immenrode und Hahndorf.
- Berücksichtigung von zeitlichen Unterschieden und Baupreissteigerungen bei Vergleichen (z. B. Hamm 2020).
- Zeitplan, wie und wann die Verwaltung die schriftliche Gegenüberstellung dem Fachausschuss und Rat vorlegt.
Unsicherheiten
- Unklarheit über die spezifischen Kostenansätze der anderen Kommunen.
- Ungewissheit, ob die ausgewählten Projekte tatsächlich vergleichbare Maßstäbe anlegen.
