Vorgangsnummer: 2026/251
Kurzzusammenfassung
Der Antrag zur Einführung einer „Goslarer Bürgerkarte“ soll eine gerechte Abgabensymmetrie zwischen Gästen und Einheimischen fördern und die lokale Wirtschaft unterstützen. Der Ortsrat Hahnenklee-Bockswiese empfiehlt, ein Konzept zu entwickeln, das bis zur Haushaltsberatung 2027 vorgelegt wird. Diese Bürgerkarte soll für alle Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz in Goslar gegen ein jährliches Entgelt von etwa 7,90 € ausgegeben werden. Die Bürgerkarte soll einen Vorteil gegenüber den regulären Eintrittspreisen in städtischen Einrichtungen bieten, die an das Niveau der Gästekarte angepasst werden. Es wird auch eine digitale Version der Bürgerkarte geprüft, um eine einfache und bürgernahe Ausgabe zu gewährleisten. Darüber hinaus sollen lokale Unternehmen einbezogen werden, damit sie Inhabern der Bürgerkarte Sonderkonditionen anbieten können. Dadurch wird angestrebt, die Nutzung der Angebote in der Nebensaison zu fördern. Die Vorlage thematisiert auch die Belastungen der Bewohner durch Tourismus und hebt hervor, dass sie langfristig höhere Abgaben leisten. Die Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft könnten positiv sein, indem Bürger und Gäste gleich behandelt werden. Offene Fragen betreffen die genaue Finanzierung und konkrete Umsetzungsdetails. Auch sind die möglichen politischen Reaktionen auf diesen Antrag noch unklar.
Warum ist das wichtig?
Die Einführung der Bürgerkarte könnte dazu führen, dass Einheimische bei der Nutzung städtischer Angebote besser behandelt werden und somit die lokale Wirtschaft unterstützt wird.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/251
- Thema: Einführung einer Bürgerkarte zur Förderung von Chancengleichheit und lokaler Wirtschaft
- Betroffene: Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Goslar, Ortsrat Hahnenklee-Bockswiese, lokale Unternehmen, GOSLAR Marketing GmbH, Goslarer Kaufmannsgilde e.V.
- Kosten/Haushalt: Im Dokument sind keine konkreten Kostenangaben oder Haushaltsmittel zu finden.
Offene Fragen
- Konkretes Finanzierungsmodell und Haushaltsauswirkung der Bürgerkarte.
- Welche konkreten Rabattstufen gelten für Eintrittspreise in städtischen Einrichtungen?
- Wie viele und welche Unternehmen werden die Konditionen freiwillig übernehmen?
- Details zur digitalen Umsetzung und Datenschutz bei der digitalen Bürgerkarte.
- Auswirkungen auf bestehende Regelungen wie HATIX-ÖPNV-Nutzung bleiben unklar.
Unsicherheiten
- Wie genau wird die Bürgerkarte finanziert?
- Welche speziellen Angebote werden für Inhaber der Bürgerkarte geschaffen?
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