Vorgangsnummer: 2025/450-45
Bezug zu vorherigen Vorgängen
Dieser Vorgang gehört zur Vorgangskette 2025/450.
Der Ausgangsvorgang wird unter der Nummer 2025/450 geführt.
Kurzzusammenfassung
Die Stadt Goslar hat eine Mitteilung zur Maßnahme Nr. 2 des Haushaltsbegleitantrages der CDU-Ratsfraktion vorgelegt, die einen Einstellungsstopp und eine zurückhaltende Personalbewirtschaftung für das Jahr 2026 vorsieht. Freiwerdende Stellen sollen nicht automatisch nachbesetzt werden; dies erfolgt nur nach einer gründlichen Prüfung. Neue Stellen im Stellenplan 2026 erhalten einen Sperrvermerk, ausgenommen sind Positionen in Kindertagesstätten, Ingenieure und Ausbildungsverhältnisse. Die Entscheidung über die Nachbesetzung trifft der Verwaltungsvorstand, nachdem die Personal- und Organisationsfächdienste eine Empfehlung abgegeben haben. Im Falle einer Nichtbesetzung muss der Verwaltungsausschuss innerhalb von einer Woche dem Verfahren widersprechen können. Dieses Verfahren zielt darauf ab, Einsparpotenziale zu identifizieren und den Personalbedarf kritisch zu hinterfragen. Die Mitteilung enthält jedoch keine Angaben zu den finanziellen Auswirkungen oder möglichen Einsparungen. Betroffen von dieser Regelung sind vor allem die städtischen Fachdienste und deren Mitarbeiter. Während die Maßnahme eine Entlastung der Personalbudgetplanung beinhalten kann, bleibt unklar, wie sich dies konkret auf die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung und auf die Bürgerbetreuung auswirkt. Es sind Fragen zur detaillierten Umsetzung und zu möglichen Stellenreduktionen offen.
Warum ist das wichtig?
Die Regelung könnte die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung beeinflussen, was sich indirekt auf die Bürgerbetreuung auswirken kann.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2025/450-45
- Thema: Einstellungsstopp und Personalbewirtschaftung 2026
- Betroffene: städtebauliche Fachdienste, Mitarbeiter
- Kosten/Haushalt: Im Dokument sind keine Angaben zu den finanziellen Auswirkungen oder Haushaltsmitteln enthalten.
Offene Fragen
- Finanzielle Auswirkungen und erwartete Einsparungen werden in der Mitteilung nicht genannt
- Konkreter Zeitrahmen und Umfang der ‚strukturierten Prüfphase‘ bleiben unklar
- Welche Fachdienste und wie viele Vollzeitäquivalente konkret betroffen sind, wird nicht angegeben
- Kontrollmechanismus für die Entscheidungen des Verwaltungsvorstands ist nicht beschrieben
- Konkrete Kriterien für ‚Erforderlichkeit der Nachbesetzung‘ und ‚Einsparpotenziale‘ fehlen
Unsicherheiten
- Unklare Details zur Umsetzung des Einstellungsstopps
- Keine Angaben zu finanziellen Auswirkungen
