Vorgangsnummer: 2026/119
Kurzzusammenfassung
Diese Beschlussvorlage befasst sich mit dem Jahresabschluss der Stadtbus Goslar GmbH für das Geschäftsjahr 2025. Die Bilanzsumme beträgt 3.503.946,65 EUR, und der Jahresfehlbetrag liegt bei 90.798,02 EUR, der vollständig durch Abbuchung von der Gewinnrücklage ausgeglichen werden soll. Die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Goslar im Gesellschafterversammlungs werden beauftragt, dem Jahresabschluss zuzustimmen und dem Aufsichtsrat Entlastung zu erteilen. Die Gründe für den Verlust sind unter anderem eine um 40.500 km reduzierte Fahrleistung und steigende Personalkosten aufgrund von Tarifsteigerungen und hohen Rückstellungen. Der Eigenkapitalanteil ist mit 10 % relativ niedrig, und es wird eine Beobachtung und Verbesserung empfohlen. Für das Jahr 2026 wurde eine Erhöhung des Kilometergeldes auf 4,45 EUR/km beschlossen, wobei die Wirtschaftlichkeit regelmäßig überprüft werden soll. Wichtig ist die Umsetzung eines neuen Liniennetzes, die zum 01.02.2026 geplant ist, da von steigenden Fahrgastzahlen ausgegangen wird. Die Präsentation und Genehmigung des Jahresabschlusses wurde von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüft, die keine Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit erhoben hat. Dies ist eine bedeutende Grundlage für die weitere wirtschaftliche Planung und Entwicklung der Stadtbus Goslar GmbH. Die Vorlage hat unmittelbare Auswirkungen auf die finanziellen und operativen Entscheidungen der Stadtbus Goslar GmbH und sollte von den zuständigen Gremien zeitnah entschieden werden.
Warum ist das wichtig?
Die Vorlage hat Auswirkungen auf das städtische Nahverkehrsangebot und die finanzielle Stabilität der Stadtbus Goslar GmbH, was letztlich auch die Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs betrifft.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/119
- Thema: Jahresabschluss der Stadtbus Goslar GmbH für 2025
- Betroffene: Stadtbus Goslar GmbH, Stadtverwaltung, Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Goslar
- Kosten/Haushalt: Alle Kosten zur Umsetzung des Jahresabschlusses sind im Dokument darstellt, spezifische Haushaltsmittel werden jedoch nicht erwähnt.
Offene Fragen
- Wie genau wird die Buchung des Fehlbetrags von 90.798,02 EUR aus der Gewinnrücklage vorgenommen?
- Welche Maßnahmen sind geplant, um den Eigenkapitalanteil von rund 10 % zu erhöhen?
- Welche Annahmen liegen der erwarteten Fahrgaststeigerung durch das neue Liniennetz ab 01.02.2026 zugrunde?
- Wie wird langfristig auf steigende Personalkosten durch Tarifsteigerungen reagiert?
- Welcher Controlling‑Zeitplan ist für die regelmäßige Wirtschaftlichkeitsprüfung nach der Kilometergelderhöhung vorgesehen?
Unsicherheiten
Keine besonderen Unsicherheiten im Kurztext benannt.
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