Vorgangsnummer: 2026/133
Kurzzusammenfassung
Die Stadt Goslar plant die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) als strategisches Planungsinstrument. Das ISEK dient dazu, die räumliche, soziale, demografische, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung der Stadt zu analysieren und künftige Entwicklungsoptionen darzustellen. Außerdem soll das Konzept als Grundlage für politische Entscheidungsprozesse und zur Beantragung von Fördermitteln dienen. Der Beschluss sieht vor, dass das Vergabeverfahren für die Fortschreibung eingeleitet wird und die wesentlichen Inhalte des Antrags ‚Masterplan für die Stadtentwicklung‘ integriert werden. Die Fortschreibung berücksichtigt wichtige Themen wie den demografischen Wandel, Klimawandel und Digitalisierung. Ein hoher Stellenwert wird der Beteiligung der Bürgerschaft, Politik und Verwaltung eingeräumt, damit das ISEK breite Akzeptanz findet. Die Vergabe erfolgt in einem zweistufigen Verfahren, wobei Qualität mit 70 % und Preis mit 30 % gewichtet wird. Der Zeitplan sieht den Start des Vergabeverfahrens im Juli 2026 und die Auftragserteilung im 3. und 4. Quartal 2026 vor. Die politische Beratung und Beschlussfassung sind für das 4. Quartal 2028 angesetzt. Es bleibt unklar, wie genau die Teilhabemöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden.
Warum ist das wichtig?
Die Fortschreibung könnte die Stadtentwicklung und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger positiv beeinflussen, die genauen Wirkungen sind jedoch unklar.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/133
- Thema: Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes
- Betroffene: Bürgerschaft, Politik, Verwaltung
- Kosten/Haushalt: Im Dokument sind keine konkreten Kostenangaben enthalten.
Offene Fragen
- Wie werden die Teilhabemöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger konkret gestaltet?
- Welche spezifischen Themen werden in die Fortschreibung aufgenommen?
Unsicherheiten
- Unklare Details zur Bürgerbeteiligung
- Fehlende konkrete Finanzierungsdetails
