Vorgangsnummer: 2026/135
Kurzzusammenfassung
Die Vorlage beinhaltet einen Beschlussvorschlag zur Sanierung und Überplanung der Berliner Allee in Goslar. Ziel ist es, die Barrierefreiheit, die Fahrradführung und die Querungsmöglichkeiten für Fußgänger zu verbessern. Der Umbau der Bushaltestellen ist aufgrund des Personenbeförderungsgesetzes zwingend erforderlich. Aktuell gibt es nur einen Zweirichtungsradweg, der an einer Straßenstelle die Seite wechselt, was die Sicherheit für Radfahrende und Schüler beeinträchtigt. Ein Umbau soll verschiedene Varianten prüfen, die vor allem die Barrierefreiheit und die Querungssituation betreffen. Die voraussichtlichen Kosten für die Sanierung des östlichen Abschnitts betragen etwa 1,4 Millionen Euro, während der westliche Abschnitt eine Schätzung von 300.000 Euro aufweist. Nördlich der Allee sind Einrichtungen wie ein Altenheim, eine Kirche, ein Hotel und ein Sportverein ansässig, deren Anwohner von den Veränderungen betroffen sein könnten. Die Verwaltung hat geplant, am 30. Juni 2026 im Rat über die Vorlage zu entscheiden. Kostenangaben sind vorläufig und basieren auf Durchschnittswerten. Es bleibt offen, wie die Varianten konkret aussehen werden und ob sämtliche Parkplatzfragen geklärt sind.
Warum ist das wichtig?
Die Änderungen könnten die Sicherheit und Zugänglichkeit für Anwohner und Schüler verbessern.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/135
- Thema: Sanierung und Überplanung der Berliner Allee
- Betroffene: Fahrgäste, Anwohnerinnen und Anwohner, Schülerinnen und Schüler, Stadtverwaltung
- Kosten/Haushalt: Die voraussichtlichen Kosten betragen 1,4 Millionen Euro für den östlichen und 300.000 Euro für den westlichen Abschnitt.
Offene Fragen
- Konkreter Zeitplan für Bauarbeiten an jeder der acht Haltestellen fehlt in der Mitteilung.
- Wie genau erfolgt die Qualitäts- und Umsetzungsüberwachung der Hochbord-Einbauten?
- Stand der Förderzusage von LNVG und Regionalverband ist nicht als abschließend bestätigt dargestellt.
- Auswirkungen auf den Fahrgastbetrieb während der Bauphase sind nicht beschrieben.
Unsicherheiten
- Die Kostenangaben sind vorläufig und basieren auf Durchschnittswerten.
- Es sind keine konkreten Pläne für die Gestaltung der Querungsmöglichkeiten gegeben.
Mehr zum Thema Sanierung städtischer Gebäude
- 2026/142 – Antrag öffentlich aus der Politik – Antrag „Nutzung von Einsparpotentialen bei der Sanierung des äußeren Pfalzgartens (städtischer Teil)“; Ratsherr Henning Wehrmann vom 17.04.2026
Beide Beiträge behandeln die Sanierung städtischer Gebäude und weisen auf konkrete Einsparungsstrategien und Kostenaspekte hin. - 2026/150 – Vorlage – Grundsatzbeschluss zur zukünftigen Nutzung sowie zur energetischen Sanierung des Objekts „Am Stollen 19G“
Beide Beiträge thematisieren die energetische Sanierung städtischer Gebäude und deren Auswirkungen auf Kosten und Nutzung.
