Vorgangsnummer: 2026/180
Kurzzusammenfassung
Der Monitoringbericht 2025 der Stadtbus Goslar GmbH wurde erstellt, um die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs zu dokumentieren. Im Jahr 2025 betrug die Fahrleistung der Stadtbus Goslar GmbH 917.517 Kilometer, jedoch wurde ein Verlust von 90.798 Euro verzeichnet. Der Preis des Deutschland-Tickets erhöhte sich zum 1. Januar 2025 auf 58 Euro. Trotz einiger positiver Entwicklungen stiegen die Fahrgeldeinnahmen 2023 um 14 % im Vergleich zum Vorjahr, lagen jedoch immer noch 16 % unter dem Niveau von 2019. Die Corona-Pandemie führte zu erheblichen Einnahmeausfällen, die über staatliche Rettungsschirme ausgeglichen wurden. Der Bericht dokumentiert auch einen Rückgang der Nutzungen des HATIX-Tickets, das Übernachtungsgäste im Harz zur Freifahrt berechtigt. Im Oktober 2025 wurde eine Fahrgastbefragung durchgeführt, die im Durchschnitt eine Note von 2,1 ergab, was auf ein positives Fahrgastvertrauen hindeutet. Für 2026 wird ein anhaltender Fachkräftemangel im Verkehrsbetrieb und ein anhaltender Einfluss der globalen Rezession prognostiziert. Das neue Liniennetz, das am 1. Februar 2026 in Kraft tritt, soll den Verkehr weiter verbessern und auf die geänderten Rahmenbedingungen reagieren. Einige geplante Anpassungen basieren auf Fahrgastfeedback und infrastrukturellen Entwicklungen und sollen zum Schuljahreswechsel 2026/2027 umgesetzt werden.
Warum ist das wichtig?
Die Vorlage könnte Auswirkungen auf das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs und die Fahrpreise haben, insbesondere durch das neue Liniennetz ab 2026 und die Preiserhöhung des Deutschland-Tickets.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/180
- Thema: Monitoringbericht zur Geschäftsentwicklung der Stadtbus Goslar GmbH
- Betroffene: Stadtbus Goslar GmbH, Bürgerinnen und Bürger, Fahrgäste, Stadtwerke Goslar
- Kosten/Haushalt: Im Bericht wird ein Jahresverlust von 90.798 Euro für 2025 ausgewiesen, konkrete Informationen zu weiteren Kosten oder Haushaltsmitteln fehlen.
Offene Fragen
- Genaue Ausgestaltung der Maßnahmen auf dem Marktplatz Vienenburg fehlt.
- Detaillierte Kostenaufstellung für die 750.000 € Maßnahmenannahme ist nicht enthalten.
- Konkreter Zeitplan für Umsetzung nach Förderbescheid bleibt offen.
- Ergebnisse und Wirkung der Beteiligung der Anliegerinnen und Anlieger sind nicht präzisiert.
- Verhältnis zwischen maximal 300.000 € Fördermittel und kommunaler Finanzierung unklar.
Unsicherheiten
- Einschränkungen zur genauen Einflussnahme des Fachkräftemangels auf den Betrieb.
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