Vorgangsnummer: 2026/133-01
Bezug zu vorherigen Vorgängen
Dieser Vorgang gehört zur Vorgangskette 2026/133.
Der Ausgangsvorgang wird unter der Nummer 2026/133 geführt.
Kurzzusammenfassung
Die Stadt Goslar arbeitet an der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) und stellt diese Mitteilung im Rahmen der laufenden politischen Beratung vor. Diese Fortschreibung zielt darauf ab, die Grundlagen für die zukünftige Stadtentwicklung zu planen und bestimmte Fachthemen wie Wohnen, soziale Infrastruktur und Demografie zu integrieren. Die Mitteilung verweist auf einen früheren Antrag zum ‚Masterplan für die Stadtentwicklung‘, der 2022 nicht beschlossen wurde, jedoch Aspekte beisteuern soll. Der ISEK-Ansatz verfolgt ein integriertes Konzept, welches verschiedene Fachthemen berücksichtigt, während der Masterplan tiefere Detailbetrachtungen vorschlägt, für die jedoch umfangreiche Ressourcen erforderlich wären. Ein Zeitrahmen von etwa zwei Jahren für die ISEK-Fortschreibung ist geplant, was eine schnellere Umsetzung ermöglicht im Vergleich zum Masterplan, dessen Bearbeitungszeit unklar bleiben könnte. Die Mitteilung thematisiert auch die Notwendigkeit, zusätzliche Fachgutachten zu beauftragen, um spezifische Detailfragen zu klären. Ein Monitoring- und Verstetigungskonzept wird für die ISEK-Fortschreibung vorgesehen, was eine regelmäßige Überprüfung der Fortschritte sicherstellt. Gleichzeitig müssen die Möglichkeiten zur Beteiligung der Bürgerschaft noch konkretisiert werden. Insgesamt könnte die Fortschreibung sowohl positiven Einfluss auf die Stadtentwicklung haben als auch bestehende Fragen zu Ressourcen und Verfahren offenlassen.
Warum ist das wichtig?
Die Fortschreibung könnte positiven Einfluss auf die Stadtentwicklung haben, aber die konkreten Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger sind noch unklar.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/133-01
- Thema: Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes
- Betroffene: Stadtverwaltung, Bürgerschaft, Rat der Stadt Goslar
- Kosten/Haushalt: Im dokumentierten Text sind keine konkreten Kostenangaben oder Haushaltsmittel enthalten.
Offene Fragen
- Wie genau werden die Teilhabemöglichkeiten für die Bürgerschaft gestaltet?
- Welche Fachgutachten werden zusätzlich benötigt und wie werden diese finanziert?
Unsicherheiten
- Unklare Bearbeitungsdauer und Kosten der Fachgutachten.
Mehr zum Thema Bürgerbeteiligung
- 2026/140 – Antrag öffentlich aus der Politik – Antrag „Prüfung der Weiterentwicklung und Bündelung der Bürgerbeteiligung bei strategischen Zukunftsfragen der Stadt Goslar: Goslarer Zukunftswerkstatt“; SPD-Ratsfraktion vom 16.04.2026
Beide Beiträge thematisieren die Stärkung der Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung von Goslar.
