2026/109-01 – Beiblatt – Korrigierte nachfrageorientierte Anpassung der Betreuungsangebote in den Kindertagesstätten zum 01.08.2026
Vorgangsnummer: 2026/109-01
Bezug zu vorherigen Vorgängen
Dieser Vorgang gehört zur Vorgangskette 2026/109.
Der Ausgangsvorgang wird unter der Nummer 2026/109 geführt.
Kurzzusammenfassung
Die Vorlage beabsichtigt eine nachfrageorientierte Anpassung der Betreuungsangebote in den Goslarer Kindertagesstätten ab dem 01.08.2026. Dies betrifft insbesondere die Schließung von Betreuungsangeboten, die nicht ausreichend nachgefragt werden. Abmeldungen von Kindern führen zur Einstufung bestimmter Angebote in eine rote Liste, was bedeutet, dass sie zum 31.07.2026 eingestellt werden, sofern die Mindestauslastung von 33 % nicht erreicht wird. Für das Haushaltsjahr 2026 wird ein Minderaufwand von 108.691 € bei den Personalkosten und 33.525 € bei den Finanzhilfen prognostiziert. Ab 2027 sind jährliche Minderaufwendungen in Höhe von 260.860 € zu erwarten, während Mindererträge bei den Finanzhilfen von 80.460 € anfallen. Die Anpassungen sollen dazu führen, dass weniger, jedoch besser nachgefragte Betreuungszeiten erhalten bleiben, während zusätzliche Ressourcen bereitgestellt werden, wenn Bedarf besteht. Für die kommenden Jahre sollen so eine Gesamtminderbelastung des städtischen Haushalts von bis zu 190.553 € pro Jahr entstehen. Diese Maßnahmen sollen die Familienfreundlichkeit erhöhen und die städtische Haushaltskonsolidierung fördern. Die Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger werden als positiv bewertet, da die Qualität der Betreuungsangebote verbessert werden soll. Unklar bleibt jedoch, wie sich die Änderungen konkret auf die individuelle Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen auswirken werden.
Warum ist das wichtig?
Die geplanten Anpassungen sollen die Qualität der Betreuungsangebote sichern und die Familienfreundlichkeit erhöhen.
Fakten zur Vorlage
- Vorgangsnummer: 2026/109-01
- Thema: Anpassung der Betreuungsangebote in Kindertagesstätten
- Betroffene: Familien, Kinder, Kitas, Stadtverwaltung
- Kosten/Haushalt: Für 2026 wird ein Minderaufwand von 108.691 € und für 2027 von 260.860 € bei den Personalkosten erwartet.
Offene Fragen
- Wie wirken sich die Änderungen konkret auf die Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen aus?
- Wie wird die Qualität der verbleibenden Angebote gesichert?
Unsicherheiten
- Wie wird die Qualität der verbleibenden Angebote gesichert?
- Wie viele Plätze werden konkret betroffen sein?
