• 2026/112-01 – Beiblatt – Beiblatt zur Vorlage 2026/112 Verstärkte Zusammenarbeit der Stadtbibliothek Goslar mit der Bücherei Vienenburg im Bereich Mitgliedschaft und Katalog sowie Vernetzung der Bibliothek und Büchereien

    Vorgangsnummer: 2026/112-01

    Bezug zu vorherigen Vorgängen

    Dieser Vorgang gehört zur Vorgangskette 2026/112.

    Der Ausgangsvorgang wird unter der Nummer 2026/112 geführt.

    Kurzzusammenfassung

    In der vorliegenden Beschlussvorlage wird die verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Stadtbibliothek Goslar und der Bücherei Vienenburg dargestellt. Die Bücherei Vienenburg soll zu einer Zweigstelle der Stadtbibliothek umbenannt werden und zukünftig den Namen Stadtbibliothek Goslar-Vienenburg tragen. Ab dem 1. Juli 2027 wird eine gemeinsame Mitgliedschaft für die Nutzerinnen und Nutzer beider Einrichtungen eingeführt. Gleichzeitig wird ein digitaler Katalog bereitgestellt, der es ermöglicht, Medien aus beiden Bibliotheken online zu suchen und auszuleihen. Für die Einführungen sind im Haushalt 2027 zusätzliche Mittel in Höhe von etwa 4.000 € eingeplant, die für Technik und Schulungen verwendet werden sollen. Um die vorübergehende Mehrarbeit während der Integration zu bewältigen, wird die Stadtbibliothek freitags als „Open Library“ geöffnet. Die Stadtbibliothek organisiert außerdem regelmäßige Vernetzungstreffen mit Ehrenamtlichen aus den Büchereien in Jürgenohl, Oker und Vienenburg, um den Austausch von Erfahrungen und Ideen zu fördern. Ein Bedarf für einen Lieferservice wurde jedoch ausgeschlossen, da die vorhandenen Ressourcen nicht ausreichen. Die geplanten Maßnahmen sollen die Nutzung der Bücherei für Bürgerinnen und Bürger erleichtern und die Zusammenarbeit der Büchereien stärken. Offene Fragen beziehen sich auf die Anpassung der Satzungen und die genaue Ausgestaltung der Mitgliedschaft. Unsicherheiten bestehen weiterhin bei den genauen Kosten und rechtlichen Rahmenbedingungen.

    Warum ist das wichtig?

    Die geplanten Maßnahmen sollen die Nutzung der Bücherei für Bürgerinnen und Bürger erleichtern und die Zusammenarbeit der Büchereien stärken.

    Fakten zur Vorlage

    • Vorgangsnummer: 2026/112-01
    • Thema: Verstärkte Zusammenarbeit der Stadtbibliothek mit der Bücherei Vienenburg
    • Betroffene: Stadtbibliothek Goslar, Bücherei Vienenburg, Nutzerinnen und Nutzer
    • Kosten/Haushalt: Für die Umsetzung sind im Haushalt 2027 zusätzliche Mittel von ca. 4.000 € vorgesehen.

    Offene Fragen

    • Anpassung der Satzungen
    • genaue Ausgestaltung der Mitgliedschaft

    Unsicherheiten

    • Die genauen Kosten für die Mitgliedschaft und die rechtlichen Rahmenbedingungen sind nicht abschließend geklärt.

    Quelle

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    Goslar Altstadt: UNESCO, Denkmalschutz und steigende Gaspreise – ein wachsendes Problem

    Kurzfassung:
    Steigende Energiekosten treffen viele historische Gebäude besonders stark. Der Beitrag zeigt, wie Denkmalschutzauflagen energetische Modernisierungen erschweren können und welche Auswirkungen dies auf Eigentümer und Bewohner der Goslarer Altstadt hat.

    Ich wohne selbst in der Altstadt von Goslar. Wer hier lebt, weiß: Die historische Innenstadt ist wunderschön. Genau deshalb steht sie unter dem Schutz der UNESCO und gilt als Weltkulturerbe.

    Doch was viele nicht wissen: Dieser Schutz hat im Alltag spürbare Konsequenzen – und entwickelt sich zunehmend zu einem echten Problem für die Bewohner.

    Wer in der Altstadt von Goslar ein Haus sanieren möchte, stößt schnell an Grenzen. Denkmalschutz bedeutet hier nicht nur Erhalt, sondern vor allem Einschränkung. Fenster, Dächer und Fassaden unterliegen strengen Vorgaben, moderne Lösungen sind oft nur schwer umsetzbar oder mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Was gut gemeint ist, führt in der Praxis häufig dazu, dass notwendige Modernisierungen verzögert oder ganz verhindert werden.

    Besonders kritisch wird das beim Thema Heizen. Ein großer Teil der Goslarer Altstadt wird weiterhin mit Gas beheizt. Gleichzeitig erschweren die Auflagen den Umstieg auf alternative Heizsysteme. Dämmung ist eingeschränkt, Wärmepumpen sind oft schwer integrierbar, und auch Solaranlagen stoßen auf Grenzen. Viele Gebäude bleiben dadurch im alten System – obwohl genau dieses System immer teurer wird.

    Warum die Gaspreise so stark steigen, lässt sich gut nachvollziehen, wenn man sich den globalen Markt anschaut.
    👉 Dieses Video erklärt das sehr anschaulich:
    https://www.youtube.com/watch?v=eQa8sGczY5M

    Dort wird deutlich: Gas ist längst ein globales Handelsgut. Europa konkurriert mit anderen Regionen wie Asien, und wenn dort höhere Preise gezahlt werden, werden Lieferungen umgeleitet. Das hat direkte Auswirkungen auf die Energiepreise in Deutschland – auch in Goslar.

    Für die Bewohner bedeutet das eine schwierige Situation: Einerseits steigen die Heizkosten, andererseits wird es durch den Denkmalschutz immer schwerer, sich davon unabhängig zu machen.

    Dass diese Probleme nicht nur theoretisch sind, zeigt ein konkreter Fall aus Goslar: Ein Hausbesitzer hat ein Fachwerkhaus aufwendig saniert, verliert aber rund 21.000 Euro Fördermittel, weil einzelne Vorgaben nicht exakt eingehalten wurden. Um die Anforderungen nachträglich zu erfüllen, wären zusätzliche Investitionen im sechsstelligen Bereich notwendig.

    Solche Beispiele zeigen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern um strukturelle Probleme. Die Altstadt soll zwar erhalten bleiben, doch gleichzeitig wird es für viele Menschen immer schwieriger, dort sinnvoll zu wohnen und zu investieren.
    Ein Fall, der mehr sagt als jede Debatte

    Damit stellt sich eine grundlegende Frage für die Zukunft von Goslar: Wie viel Schutz ist sinnvoll – und ab wann wird er zum Hindernis?

    Die Altstadt von Goslar darf nicht nur als touristische Kulisse betrachtet werden. Sie ist ein Lebensraum. Und wenn steigende Energiepreise, strenge Auflagen und fehlende Flexibilität zusammenkommen, gerät genau dieser Lebensraum unter Druck.

    Vielleicht ist es an der Zeit, den Umgang mit UNESCO und Denkmalschutz neu zu denken – damit Goslar nicht nur schön bleibt, sondern auch lebenswert.

    Weiterführende Links
    Wenn Schönheit teuer wird: Was UNESCO für unsere Innenstadt wirklich bedeutet
    Ein Fall, der mehr sagt als jede Debatte
    Denkmalschutz: Wie man Menschen vom Investieren abhält

  • 2026/129 – Antrag öffentlich aus der Politik – Antrag „Überprüfung der aktuellen Software“; Ratsgruppe GRÜNE PARTEI 42 vom 08.04.2026

    Vorgangsnummer: 2026/129

    Kurzzusammenfassung

    Die Ratsgruppe „GRÜNE PARTEI 42“ hat einen Antrag zur Überprüfung der aktuell in der Stadtverwaltung eingesetzten Softwarelösungen gestellt. Der Antrag ist eine Beschlussvorlage, die vorsieht, die Verwaltung zu beauftragen, die Nutzung deutscher und europäischer Softwareanbieter zu prüfen. Dabei soll ermittelt werden, welche derzeitigen Softwarelösungen von internationalen Anbietern stammen und welche geeigneten Alternativen zur Verfügung stehen. Auch der potenzielle Einsatz von Open-Source-Software ist Teil der Überprüfung. Die Verwaltung wird aufgefordert, bis zum 31. Oktober 2026 eine Übersicht über die Softwarelandschaft zu erstellen und bis zum 31. März 2027 einen vollständigen Prüfbericht mit Handlungsempfehlungen vorzulegen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, rechtliche und sicherheitstechnische Risiken zu verringern. Zudem könnte die Nutzung europäischer Softwarelösungen die digitale Wirtschaft in Europa stärken. Konkrete Beispiele anderer öffentlicher Einrichtungen zeigen, dass der Einsatz von Open-Source-Software bereits erfolgreich vorangetrieben wird. Es wird jedoch keine sofortige Komplettumstellung angestrebt, sondern eine schrittweise Prüfung der Möglichkeiten. Bürgerinnen und Bürger könnten von einer erhöhten Datensicherheit und einer transparenten Softwarenutzung profitieren. Offene Punkte sind die genauen Inhalte der Handlungsempfehlungen und mögliche finanziellen Auswirkungen des Umstellungsprozesses.

    Warum ist das wichtig?

    Bürgerinnen und Bürger könnten von einer erhöhten Datensicherheit und einer transparenteren Softwarenutzung profitieren.

    Fakten zur Vorlage

    • Vorgangsnummer: 2026/129
    • Thema: Überprüfung der städtischen Softwarelösungen
    • Betroffene: Stadtverwaltung, Bürgerinnen und Bürger
    • Kosten/Haushalt: Im bereitgestellten Text sind keine Angaben zu Kosten oder Haushaltsmitteln enthalten.

    Offene Fragen

    • Konkrete Inhalte der Handlungsempfehlungen aus dem Prüfbericht
    • Mögliche finanzielle Auswirkungen des Umstellungsprozesses

    Unsicherheiten

    • Klarheit über die finanziellen Auswirkungen der Umstellung

    Quelle

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    Schöne Altstadt, leere Häuser? Wie wir den Denkmalschutz bezahlbar machen können

    Kurzfassung:
    Der Beitrag diskutiert mögliche Lösungsansätze, um Denkmalschutz, Wohnen und Investitionen besser miteinander zu vereinbaren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie historische Gebäude erhalten und gleichzeitig wirtschaftlich nutzbar bleiben können.

    Einleitung

    Die vorherigen Beiträge haben verschiedene Probleme beschrieben. Die eigentliche Frage lautet nun: Wie könnten praktikable Lösungen aussehen?

    Ein Welterbe – zwei Realitäten?
    Wenn Schönheit teuer wird: Was UNESCO für unsere Innenstadt wirklich bedeutet
    Denkmalschutz: Wie man Menschen vom Investieren abhält

    Das Problem ist nicht der Denkmalschutz

    Die Altstadt von Goslar ist Teil des UNESCO-Welterbe.
    Das ist ein Wert, den wir erhalten wollen.
    Aber wir sehen auch:

    • Sanierungen werden immer teurer
    • Mieten steigen
    • Leerstände nehmen zu

    Die entscheidende Erkenntnis ist:

    👉 Das Problem ist nicht der Denkmalschutz selbst.
    Das Problem ist, dass wir ihn falsch organisiert haben.

    Der Denkfehler

    Aktuell läuft es oft so:

    • Strenge Auflagen erhöhen die Kosten
    • Eigentümer müssen diese Kosten tragen
    • Mieter zahlen am Ende die Rechnung

    Wenn das nicht mehr funktioniert, passiert Folgendes:

    • Gebäude werden nicht mehr saniert
    • Wohnungen bleiben leer
    • die Innenstadt verliert an Leben

    👉 Wir schützen Gebäude – aber verlieren die Stadt.

    Was jetzt passieren muss

    Wenn wir Denkmalschutz wollen, müssen wir ihn auch wirtschaftlich tragfähig machen.
    Das heißt: Nicht weniger Schutz – sondern bessere Rahmenbedingungen.

    1. Kosten runter – sonst steigen die Mieten weiter

    Sanierung im Denkmalschutz ist teuer.
    Deshalb braucht es gezielte Unterstützung:

    • Zuschüsse für Sanierungen
    • Förderung für denkmalgerechte Maßnahmen
    • Unterstützung für Eigentümer, die vermieten

    👉 Bedingung: bezahlbare Mieten sichern

    2. Laufende Belastung senken

    Viele Kosten entstehen nicht einmalig, sondern dauerhaft.
    Deshalb sinnvoll:

    • Entlastung bei der Grundsteuer
    • gezielte Vorteile für vermieteten Wohnraum

    👉 Ziel: Wohnen in der Altstadt darf kein Luxus sein

    3. Leerstand aktiv verhindern

    Eine Innenstadt lebt von Nutzung – nicht von schönen Fassaden.
    Deshalb braucht es:

    • ein aktives Leerstandsmanagement
    • Vermittlung zwischen Eigentümern und Mietern
    • klare Regeln gegen dauerhaften Leerstand

    👉 Leere Häuser sind kein Denkmalschutz.

    4. Denkmalschutz pragmatischer anwenden

    Nicht jede Regel muss maximal streng ausgelegt werden.
    Wenn Sanierungen sonst wirtschaftlich nicht möglich sind:

    • pragmatische Lösungen zulassen
    • moderne Technik im Hintergrund ermöglichen
    • Aufwand reduzieren, ohne den Charakter zu zerstören

    👉 Grundlage ist bereits vorhanden – sie muss nur genutzt werden.

    5. Die Mischung erhalten

    Eine gesunde Innenstadt braucht Vielfalt:

    • Menschen mit unterschiedlichen Einkommen
    • kleine Läden statt nur Tourismus
    • echtes Leben statt Kulisse

    Deshalb wichtig:

    • bezahlbaren Wohnraum sichern
    • Kooperation mit Genossenschaften
    • gezielte Stadtentwicklung

    👉 Eine Stadt ist mehr als ihr Aussehen.

    UNESCO abschaffen? Die falsche Abkürzung

    Natürlich kann man sagen:
    👉 Dann schaffen wir die UNESCO einfach ab.
    Das würde vieles einfacher machen.
    Aber es würde auch bedeuten:

    • weniger Aufmerksamkeit
    • weniger Fördermöglichkeiten
    • Verlust eines wichtigen Teils unserer Identität

    👉 Die bessere Lösung ist nicht Abschaffung – sondern Steuerung.

    Der entscheidende Punkt

    Die eigentliche Frage ist nicht:
    👉 „Wollen wir Denkmalschutz?“

    Sondern:
    👉 „Sind wir bereit, ihn so zu gestalten, dass er funktioniert?“


    Fazit

    Wenn wir Denkmalschutz wollen, müssen wir ihn auch finanzierbar machen.

    Sonst passiert genau das, was wir heute schon sehen:

    • steigende Mieten
    • weniger Nutzung
    • eine Innenstadt, die langsam leerläuft

    👉 Schutz darf nicht zur Verdrängung führen.

    Schlussgedanke

    Eine Stadt ist dann erfolgreich, wenn sie nicht nur schön ist –
    sondern wenn Menschen dort leben, arbeiten und bleiben können.

  • 2026/126 – Antrag öffentlich aus der Politik – Antrag „Zustand und Standorte der Bänke und Mülleimer im Stadtgebiet“; Ratsherr Niklas Prause vom 07.04.2026

    Vorgangsnummer: 2026/126

    Kurzzusammenfassung

    Der Antrag „Zustand und Standorte der Bänke und Mülleimer im Stadtgebiet“ von Ratsherr Niklas Prause hat das Ziel, die Situation der Bänke und Mülleimer in Goslar zu überprüfen. Vor dem Hintergrund häufig geäußerter Beschwerden über ihren schlechten Zustand soll eine aktuelle Bestandsaufnahme durchgeführt werden. Es wird vorgeschlagen, den Zustand der aufgestellten Bänke und die Nutzung sowie den Zustand der Mülleimer zu evaluieren. Basierend auf diesen Ergebnissen soll geprüft werden, ob Mülleimer und Bänke rückgebaut, ausgetauscht oder an sinnvollere Standorte umgesetzt werden können. Besonders kritisiert wird, dass einige Mülleimer fehlen und dass die Verteilung der Bänke nicht optimal ist. Bürgerinnen und Bürger sollen in die Überprüfung möglicher Standorte für Mülleimer und Bänke über das MachMit!Haus einbezogen werden. Der Antrag wird in einer öffentlichen Sitzung des Rates am 28. April 2026 behandelt. Konkrete Zahlen oder Kostenangaben sind in der Vorlage nicht enthalten, was die Planung erschwert. Unklar bleibt, wie schnell die Untersuchungen erfolgen können und welche finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Es bleibt abzuwarten, ob alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, ihre Vorschläge zu den Standorten einzubringen.

    Warum ist das wichtig?

    Die Vorlage könnte dazu führen, dass Bänke und Mülleimer an sinnvollere Standorte umgesetzt oder ersetzt werden, was die Nutzung für Bürgerinnen und Bürger verbessern könnte.

    Fakten zur Vorlage

    • Vorgangsnummer: 2026/126
    • Thema: Zustand und Standorte von Bänken und Mülleimern in Goslar
    • Betroffene: Bürgerinnen und Bürger, Stadtverwaltung, Rat der Stadt Goslar
    • Kosten/Haushalt: Im Dokument sind keine konkreten Kostenangaben enthalten.

    Offene Fragen

    • Wie schnell können die Untersuchungen zum Zustand der Bänke und Mülleimer erfolgen?
    • Welche finanziellen Mittel stehen für die möglichen Maßnahmen zur Verfügung?
    • Wird jeder Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zu den Standorten einzubringen?

    Unsicherheiten

    • Unklar, wie schnell die Evaluierungen durchgeführt werden können.

    Quelle

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  • 2026/125 – Antrag öffentlich aus der Politik – Antrag „Erneuerung der Beschilderung des Steinbergturms“; Ratsherr Niklas Prause vom 07.04.2026

    Vorgangsnummer: 2026/125

    Kurzzusammenfassung

    In der aktuellen Beschlussvorlage wird der Antrag zur „Erneuerung der Beschilderung des Steinbergturms“ behandelt, der von Ratsherrn Niklas Prause am 7. April 2026 eingereicht wurde. Der Steinbergturm, auch bekannt als Kaiserturm, wurde 1888 erbaut und ist ein beliebtes Touristenziel in der Nähe von Goslar. Auf den Zinnen des Turms befinden sich Plaketten, die auf umliegende Berge und Ortschaften hinweisen, jedoch sind sie stark beschädigt oder fehlen ganz. Daher wird vorgeschlagen, diese Plaketten zu erneuern, um das Gesamtbild des Turms zu verbessern. Zudem soll die Stadt versuchen, Sponsoren für die Kosten der Erneuerung zu finden, um die Finanzierung abzusichern. Dieser Antrag wird in einer öffentlichen Ratsitzung am 28. April 2026 beraten. Es sind keine konkreten Kosten oder finanzielle Mittel im Antrag angegeben. Die Vorlage hat das Ziel, das touristische Erscheinungsbild der Region zu fördern, was eine positive Auswirkung auf Besucher und Anwohner haben könnte. Offene Fragen sind unter anderem zur genauen Finanzierung und zum Zeitplan der Umsetzung. Unklar ist auch, welche Sponsoren in Betracht kommen könnten.

    Warum ist das wichtig?

    Die Erneuerung der Plaketten könnte das touristische Erscheinungsbild des Steinbergturms verbessern, was sowohl Besucher als auch Anwohner positiv betrifft.

    Fakten zur Vorlage

    • Vorgangsnummer: 2026/125
    • Thema: Erneuerung der Plaketten am Steinbergturm
    • Betroffene: Ratsherr Niklas Prause, Besucher des Steinbergturms, Sponsoren
    • Kosten/Haushalt: Es sind keine konkreten Kosten oder Haushaltsmittel im Antrag angegeben.

    Offene Fragen

    • Wie genau soll die Finanzierung der Erneuerung gesichert werden?
    • Welcher Zeitrahmen ist für die Umsetzung der Maßnahmen vorgesehen?
    • Welche Sponsoren könnten in Betracht gezogen werden?

    Unsicherheiten

    Keine besonderen Unsicherheiten im Kurztext benannt.

    Mehr zum Thema Verschwendung öffentlicher Gelder

    Quelle

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  • 2026/124 – Vorlage – Annahme von Spenden über 2.000 EUR

    Vorgangsnummer: 2026/124

    Kurzzusammenfassung

    Die Vorlage handelt von der Annahme zweier Spenden in Höhe von insgesamt 9.500,00 EUR, die dem Rat der Stadt Goslar zur Entscheidung vorgelegt wird. Die erste Spende über 7.000,00 EUR stammt von der Hans-Joachim Tessner-Stiftung und unterstützt den Bürgerpreis für die Seniorenvertretung. Die zweite Spende von 2.500,00 EUR zur Wiederaufforstung durch Stefan Tamme ist noch nicht eingegangen. Gemäß einem Beschluss aus dem Jahr 2010 muss der Rat über Spenden, die einen Wert von über 2.000 EUR übersteigen, entscheiden. Es sind keine neuen Haushaltsmittel erforderlich, da die Mittel im bestehend Budget veranschlagt sind. Die Vorlage wird in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 21. April und im Rat am 28. April 2026 behandelt. Die Annahme der Spenden könnte die Finanzlage der Stadt entlasten. Insgesamt bleiben die Auswirkungen auf die Umwelt und die soziale Struktur neutral. Es sind jedoch keine negativen Auswirkungen erkennbar. Die Vorlage beinhaltet keine finanziellen Details zu Folgekosten oder geplanten Ausgaben. Es bleibt unklar, ob weitere Spenden erwartet werden oder ob die beiden genannten Spenden ausreichend sind für die geplanten Vorhaben.

    Warum ist das wichtig?

    Die Vorlage könnte die finanzielle Stabilität der Stadt positiv beeinflussen.

    Fakten zur Vorlage

    • Vorgangsnummer: 2026/124
    • Thema: Annahme von Spenden über 2.000 EUR für soziale Projekte
    • Betroffene: Rat der Stadt Goslar, Hans-Joachim Tessner-Stiftung, Stefan Tamme
    • Kosten/Haushalt: Im Dokument sind keine neuen Kosten oder Haushaltsmittel angegeben.

    Offene Fragen

    • Sind weitere Spenden in Aussicht?
    • Wie genau wird die Annahme der Spenden umgesetzt?

    Unsicherheiten

    • Sind weitere Spenden in Aussicht?
    • Wie genau wird die Annahme der Spenden umgesetzt?

    Mehr zum Thema Spenden

    Quelle

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  • 2026/123 – Vorlage – Annahme von Spenden über 100 bis 2.000 EUR

    Vorgangsnummer: 2026/123

    Kurzzusammenfassung

    In der Sitzung am 21. April 2026 soll der Verwaltungsausschuss entscheiden, ob insgesamt 5.349,50 EUR an Spenden angenommen werden. Diese gültigen Zuwendungen liegen im Rahmen der festgelegten Betragsgrenze von 100 EUR bis maximal 2.000 EUR. Die wichtigsten Spender sind u.a. die Harz Energie GmbH, der Feuerwehrverein sowie der Elternverein des Christian-von-Dohm-Gymnasiums. Diese Spenden werden für verschiedene Zwecke verwendet, z.B. für Kinderfeste oder die Unterstützung von Feuerwehrmaßnahmen. Der Rat der Stadt Goslar hat in einer früheren Sitzung die Entscheidung über solche Spenden im genannten Betrag an den Verwaltungsausschuss übertragen. Es sind keine neuen Haushaltsmittel erforderlich, da bereits entsprechende Mittel veranschlagt sind. Durch die Annahme der Spenden kann die Finanzlage der Stadt entlastet werden. Damit unterstützt die Stadt verschiedene soziale und kulturelle Projekte und engagiert sich für das Bürgerengagement. Eine direkte Wirkung auf die Bürgerinnen und Bürger sind durch die Unterstützung von Veranstaltungen und Einrichtungen zu erwarten. Offene Fragen könnten hinsichtlich der genauen Verwendungszwecke und der Zuordnung der Mittel bestehen. Zusammenfassend festzuhalten ist, dass es sich um eine turnusmäßige Annahme von Spenden handelt, die bereits genehmigt sein könnte, jedoch noch der Zustimmung bedarf.

    Warum ist das wichtig?

    Die Annahme der Spenden könnte direkt positive Auswirkungen für Bürgerinnen und Bürger haben, indem soziale und kulturelle Projekte unterstützt werden.

    Fakten zur Vorlage

    • Vorgangsnummer: 2026/123
    • Thema: Annahme von Spenden durch die Stadt
    • Betroffene: Verwaltungsausschuss, Stadtverwaltung, Bürgerinnen und Bürger
    • Kosten/Haushalt: Es sind keine neuen Haushaltsmittel erforderlich, da bereits entsprechende Mittel veranschlagt sind.

    Offene Fragen

    • Details zu den Verwendungszwecken der Spenden
    • Zuordnung der Mittel zu spezifischen Projekten

    Unsicherheiten

    • Unklarheiten bestehen über die genaue Verwendung der Spenden.

    Quelle

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    Denkmalschutz: Wie man Menschen vom Investieren abhält

    Kurzfassung:
    Warum bleiben viele Gebäude unsaniert, obwohl ihr Erhalt gewünscht ist? Der Beitrag beleuchtet die wirtschaftlichen Risiken und Unsicherheiten, die Investitionen in denkmalgeschützte Immobilien zunehmend unattraktiv machen können.

    Gedankenexperiment

    Du kaufst ein Haus in Goslar.
    Kein Palast. Kein Luxus.
    Ein ganz normales Fachwerkhaus.

    Du denkst:
    „Das kriege ich hin.“
    Und dann fängst du an.

    Erst ein bisschen sanieren.
    Dann noch ein bisschen mehr.
    Dann noch eine Wand.
    Dann noch das Dach.

    Und irgendwann stellst du fest:
    👉 Das hört nicht mehr auf.

    Du steckst Geld rein.
    Dann noch mehr Geld.
    Und noch mehr.

    Und irgendwann bist du an einem Punkt, an dem du nicht mehr rechnest.
    👉 Weil du es gar nicht mehr wissen willst.

    Und genau in diesem Moment kommt das System.
    Nicht am Anfang.
    Nicht bei der Entscheidung.

    👉 Am Ende.
    Dann erfährst du:
    Das war nicht ganz richtig
    Das hätte anders aussehen müssen
    Das entspricht nicht exakt dem Plan

    Und plötzlich stehst du da.
    Mit einem fertigen Haus.

    👉 Und einem Problem.

    Ein aktueller Fall zeigt, wie das endet:
    👉 Förderung weg
    👉 und die „Korrektur“ kostet mehr als das, was du eigentlich bekommen solltest

    Das ist der Moment, in dem du verstehst:
    👉 Es geht nicht darum, ob etwas funktioniert
    👉 Es geht darum, ob alles exakt so aussieht, wie es irgendwo steht

    Und dann kommt die nächste gute Idee:
    👉 Wärmepumpe
    👉 Energiewende
    👉 Zukunft

    Du schaust dein Haus an.

    Und dein Haus schaut zurück.
    👉 „Mit mir nicht.“

    Denn das, was du schon gemacht hast, reicht nicht.
    Und das, was du noch machen müsstest, kannst du nicht.

    Und jetzt kommt der eigentliche Witz:
    Das ist kein Ausnahmefall.
    Das ist das System.

    Ein konkretes Beispiel aus Goslar zeigt, wie solche Situationen entstehen können.

    Ein System, das:
    Menschen motiviert anzufangen
    sie dann allein lässt
    und ihnen am Ende erklärt, was alles falsch war

    Und genau deshalb passiert das, was alle sehen – aber keiner ausspricht:

    👉 Häuser bleiben, wie sie sind
    👉 Projekte werden nicht begonnen
    👉 Dinge werden einfach liegen gelassen

    Nicht, weil niemand will.
    👉 Sondern weil niemand mehr bereit ist, dieses Risiko einzugehen.

    Und dann stehen wir in der Altstadt, schauen uns die Häuser an und sagen:
    👉 „Schön, dass alles so gut erhalten ist.“

    Ist es nicht.

    Es wird nur nichts mehr gemacht.
    Schluss!

    Das Problem ist nicht der Denkmalschutz.

    Das Problem ist ein System, das so funktioniert, dass man am Ende lieber gar nichts mehr macht.


    Weiterführende Links
    Wenn Schönheit teuer wird: Was UNESCO für unsere Innenstadt wirklich bedeutet
    Schöne Altstadt, leere Häuser? Wie wir den Denkmalschutz bezahlbar machen können
    Ein Welterbe – zwei Realitäten?

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    Ein Fall, der mehr sagt als jede Debatte

    Kurzfassung:
    Anhand eines konkreten Sanierungsfalls aus Goslar zeigt der Beitrag, wie komplex das Zusammenspiel von Denkmalschutz, Fördermitteln und Genehmigungsverfahren sein kann und welche Risiken dadurch für Eigentümer entstehen.

    Aktuelles

    Ein aktueller Bericht der Goslarschen Zeitung zeigt einen Fall, der auf den ersten Blick wie ein Einzelfall wirkt – und genau deshalb so aufschlussreich ist.
    https://www.goslarsche.de/lokales/goslar-denkmalschutz-streit-foerdermittel-sanierung-fachwerkhaus-733665.html

    Ein Eigentümer in Goslar saniert ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus.
    Er plant, stimmt sich ab, investiert, baut.

    Und am Ende?
    👉 Die Förderung wird verweigert.
    👉 Der Grund: Abweichungen vom genehmigten Plan.

    Der Fall steht dabei nicht allein, sondern verweist auf ein grundsätzlicheres Problem bei Investitionen in denkmalgeschützte Gebäude.

    Die Fakten – nüchtern betrachtet

    • Fördermittel: rund 21.000 Euro
    • Problem: Denkmalschutz erkennt die Sanierung nicht an
    • Begründung: Vorgaben nicht exakt eingehalten

    Die Lösung laut System:
    👉 Nachbessern.

    Kostenpunkt laut Eigentümer:
    👉 bis zu 100.000 Euro

    Jetzt wird es absurd

    Für 21.000 Euro Förderung sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die ein Vielfaches kosten.

    Das ist kein bürokratisches Detail mehr.
    Das ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.

    Der entscheidende Punkt, über den keiner spricht

    Der Eigentümer beruft sich auf mündliche Absprachen.

    Die Stadt sagt:

    👉 zählt nicht
    👉 nur schriftliche Genehmigungen gelten

    Formal korrekt? Ja.
    Praxisnah? Nein.

    Denn die Realität ist:

    • Baustellen verändern sich
    • Lösungen entstehen vor Ort
    • nicht alles passt in einen Antrag

    Und genau hier kollidiert Theorie mit Realität.

    Was hier wirklich passiert

    Dieser Fall zeigt ein strukturelles Problem:
    👉 Das System belohnt nicht funktionierende Lösungen
    👉 Es belohnt nur perfekte Regelkonformität

    Das Ergebnis:

    • funktionierende Gebäude werden nicht anerkannt
    • sinnvolle Anpassungen werden bestraft
    • wirtschaftlich tragfähige Lösungen werden verhindert

    Und jetzt kommt der gefährlichste Effekt

    Die eigentliche Frage ist nicht:
    👉 „War hier alles korrekt umgesetzt?“

    Sondern:
    👉 „Wer macht das nach diesem Beispiel noch freiwillig?“

    Das Signal an alle Eigentümer

    Dieser Fall sendet eine klare Botschaft:

    • Planung gibt keine Sicherheit
    • Abweichungen können existenzielle Folgen haben
    • Förderung ist nicht verlässlich

    👉 Kurz gesagt:
    Wer investiert, geht ein unkalkulierbares Risiko ein.

    Und genau so entsteht Leerstand

    Nicht durch mangelnden Willen. Sondern durch mangelnde Planbarkeit.
    Wenn sich Investitionen nicht mehr rechnen oder zu riskant sind:

    • wird nicht saniert
    • wird nicht vermietet
    • wird nicht genutzt

    👉 Gebäude bleiben stehen – und werden nicht mehr entwickelt

    Der eigentliche Widerspruch

    Offiziell will man:
    👉 Denkmalschutz stärken
    👉 Altstadt erhalten

    Faktisch passiert:
    👉 Investitionen werden erschwert
    👉 Nutzung wird unsicher
    👉 Entwicklung wird gebremst

    Der unbequemste Satz in diesem Zusammenhang

    Dieses System schützt Gebäude – aber gefährdet ihre Nutzung.

    Was hier fehlt

    Nicht Regeln. Davon gibt es genug.
    Was fehlt:

    • Verhältnismäßigkeit
    • Planungssicherheit
    • wirtschaftliche Realität

    Fazit

    Der Fall ist kein Ausreißer.
    Er ist ein Beispiel.

    Ein Beispiel dafür, was passiert, wenn ein System:
    👉 perfekt gedacht ist
    👉 aber an der Realität scheitert

    Schlussgedanke

    Eine Stadt verliert man nicht durch falsche Entscheidungen.
    Sondern durch Systeme, die niemand mehr bedienen kann.


    Weiterführende Links
    Wenn Schönheit teuer wird: Was UNESCO für unsere Innenstadt wirklich bedeutet
    Denkmalschutz: Wie man Menschen vom Investieren abhält
    Schöne Altstadt, leere Häuser? Wie wir den Denkmalschutz bezahlbar machen können